Goldene Stunde
REINSFELD

Der Ort Reinsfeld ist nach der Stadt Hermeskeil mit etwa 2350 Einwohnern die größte Ortsgemeinde der Verbandsgemeinde Hermeskeil. Zum ersten Mal wird Reinsfeld in einer Urkunde aus dem Jahr 981 als „Reionis campus“ (Feld des Re(g)ino) erwähnt. Das Patronatsrecht übte das Simeonstift Trier alternierend mit dem Freiherrn von Schmidtburg aus. Reinsfeld wurde unter Balduin von Luxemburg Sitz der gleichnamigen Pflege.

Park in Reinsfeld

NATUR UND FREIZEIT

Die Ortsgemeinde Reinsfeld liegt am Fuße des Rösterkopfes, der mit mit 708 m ü. NN höchsten Erhebung im Osburger Hochwald, mitten im Naturpark Saar-Hunsrück. Gut ausgebaute Wanderwege, insbesondere die märchenhafte Traumschleife „Frau Holle“, aber auch der durch die Ortsgemeinde führende Ruwer-Hochwald-Radweg, laden zum Erleben der Natur ein. Die Tourist-Information im Ortskern von Reinsfeld steht Besuchern der Ortsgemeinde von Mai bis Oktober zur Verfügung. 


Reinsfelder Bahnhof im Frühling

LEBEN IN REINSFELD

Den Bürgerinnen und Bürgern und den zahlreichen Vereinen der bevölkerungsreichen Ortsgemeinde stehen eine Kulturhalle und ein Bürgerhaus zur Ausrichtung von Veranstaltungen zur Verfügung. Mit der integrativen Kindertagesstätte, der Grund- und der Förderschule bedient man auch den örtlichen Bildungsbedarf. Darüber hinaus finden sich in Reinsfeld eine Katholische Kirche und eine Seniorenresidenz. 


WAPPEN

Wappenbeschreibung
Unter rotem Schildhaupt mit liegendem silbernem Doppelhaken, in Silber ein roter Ölkrug mit gemeinem Kreuz belegt.

Wappenerklärung
Reinonis campa, Ranesvelt ist schon Anfang des 9.Jahrhunderts Eigentum des Erzstifts Trier. Auf ein hohes Alter als Pfarrei deutet das Remigius-Patrozinium. So ist der Ort auch bereits 1330 als Pfarrei erwähnt. Mit Reinsfeld verbunden war die Familie Schenk von Schmidtburg. Das Patronatsrecht stand 1569 Ihr und dem St. Simeonsstift in Trier zu. Noch 1753, als Lothar Karl Franz Josef von Schmidtburg zum Domherrn gewählt wird, führt er die Bezeichnung ”Herr zu Reinsfeld”. Der silberne Doppelhaken aus dem Wappen des Brun von Schmidtburg kehrt im Schildhaupt wieder.
Das Ölfläschchen darunter ist das Attribut des Kirchenpatrons des Hl. Remigius. Die Schildfarben Rot und Silber sind auch die Farben des ehemaligen Erzstifts. (Vgl. Wackenroder, Kdm. Kr. Trier-Ld. S. 341, - de Lorenzi I, S. 247, Gruber, S. 120).


STATISTISCHE DATEN

Infos des Statistischen Landesamtes RLP zur Ortsgemeinde Reinsfeld



ORTSBÜRGERMEISTER


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SATZUNGEN UND BENUTZUNGSORDNUNGEN

Ortsgemeinderat REINSFELD

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