Goldene Stunde
ZÜSCH

In der Ortsgemeinde Züsch, urkundlich zum ersten Mal um das Jahr 1222 erwähnt, leben heute ca. 600 Einwohner. Ritter Symon von Sussail (Schüssel oder Süsal = Holunder) soll 1225 in einer in Züsch erbauten Burg residiert haben, die im 30-jährigen Krieg zerstört und nicht wieder aufgebaut wurde. Die Hunolsteiner führten die Reformation ein, sorgten aber mit einer Eisenindustrie für die Beschäftigung ihrer Untertanen. Die evangelische Kirche von 1837 und das katholische Gotteshaus von 1784 (1894 renoviert) repräsentieren die beiden christlichen Glaubensgemeinschaften des 16. Jahrhunderts bis zum heutigen Tage.

Ortsansicht Züsch

NATUR UND FREIZEIT

In Züsch, einer der Nationalparkgemeinden im Naturpark Saar-Hunsrück, lässt die Natur sich auf gut ausgebauten Wanderwegen erkunden. In unmittelbarer Nähe zum Ort befindet sich die Primstalsperre mit einem 12 km Rundwanderweg und einem 5,9 km langen Planetenwanderweg. Sehenswert ist auch der Züscher Hammer, an dessen Standort sich Anfang des 17. Jahrhunderts das größte Eisenhüttenwerk des Hunsrücks entwickelte. Heute kann hier ein rekonstruiertes, von Wasserkraft angetriebenes Hammerwerk, besichtigt werden. 


LEBEN IN ZÜSCH

Bürgerhaus Züsch
Bürgerhaus in Züsch

Für die Bürgerinnen und Bürger der Ortsgemeinde bietet sich mit dem Bürgerhaus, der Sporthalle, dem Angelweiher, einem Jugendraum sowie einem Sportplatz und einer Tennisanlage, die man gemeinsam mit der Ortsgemeinde Neuhütten betreibt eine große Bandbreite öffentlicher Einrichtungen, die für Freizeitaktivitäten zur Verfügung stehen. Zudem finden sich in Züsch eine Grundschule, die auch von Kindern aus Neuhütten und Muhl besucht wird, sowie eine Katholische und eine Evangelische Kirche.


WAPPEN

Wappenbeschreibung
In geteiltem Schild oben in Grün zwei schräggekreuzte silberne Äxte darüber eine stilisierte goldene Blume; unten in Gold ein erhöhter roter Balken über drei (2:1) roten quadratischen Steinen.

Wappenerklärung
Die obere Schildhälfte weist mit den Äxten auf die ehemalige wallonische Waldarbeitersiedlung Züsch hin. Die Blume symbolisiert die Schönheit der Landschaft und den anerkannten Erholungsort Züsch.
Die untere Schildhälfte nimmt mit den aus dem Wappen der Vögte von Hunolstein entnommenen Farben und Steinen Bezug zur ehemaligen Zugehörigkeit zur Herrschaft Züsch. Ritter Werner Vogt von Hunolstein Züscher Linie erwarb 1290 die Burg und Herrschaft Züsch.


STATISTISCHE DATEN

Infos des Statistischen Landesamtes RLP zur Ortsgemeinde Züsch



ORTSBÜRGERMEISTER


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Homepage der Ortsgemeinde ZÜSCH

SATZUNGEN UND BENUTZUNGSORDNUNGEN

Ortsgemeinderat ZÜSCH

BAUGRUNDSTÜCKE