Altbach Wasserfall Züsch
KLIMASCHUTZ

KLIMASCHUTZ IN DER VG HERMESKEIL

Die Verbandsgemeinde Hermeskeil wird Werbebotschafter für den Klimaschutz im Kreis Trier-Saarburg. Maximal 1,5 Grad Erderwärmung – das ist das Ziel des jüngst in Paris geschlossenen Klimaschutzvertrages. Damit die getroffenen Vereinbarungen auch auf regionaler Ebene umgesetzt werden, engagiert die Verbandsgemeinde Hermeskeil einen Klimaschutzmanager, der sich den Vorgaben der Politik annimmt. 

Die Verbandsgemeindeverwaltung Hermeskeil ist die erste Behörde im Kreis Trier-Saarburg, die ein integriertes Klimaschutzkonzept erarbeitet. Erste Schritte in Sachen Klimaschutz wurden zum Beispiel durch die Beschaffung eines klimafreundlichen Bürgerbusses eingeleitet. Die Region ist bereit, sich den Herausforderungen der Zukunft zu stellen.


VG HERMESKEIL ALS PARTNER DER NATIONALEN KLIMASCHUTZINITIATIVE

Nationale Klimaschutzinitiative

Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert das Bundesumweltministerium seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen oder Bildungseinrichtungen. 

Unser Ziel ist es, ebenfalls die Ressourcen zu schonen und die Emissionen zu reduzieren.

Um weitere Möglichkeiten zur Energie- und CO₂-Reduzierung zu prüfen und aufzuzeigen, wird das „Integrierte Klimaschutzkonzept“ erstellt bzw. aufgebaut. In dem integrierten Klimaschutzkonzept  werden der Zustand und die Energieeffizienz der haustechnischen Anlagen, sowie eine Begutachtung des Gebäudezustandes überprüft und erfasst. Vorschläge zur Optimierung oder Sanierung der Anlagen und Gebäude werden unter ökologischen und ökonomischen Gesichtspunkten erarbeitet und in einem Konzept dargestellt. Das „Integrierte Klimaschutzkonzept“ dokumentiert den bisherigen Einsatz der Verbandsgemeinde und benennt eine Vielzahl von Maßnahmen, die in den nächsten Jahren umgesetzt werden sollen.

Das "Integrierte Klimaschutzkonzept" mit den Förderkennzeichen 03K12225 wird gefördert vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und nukleare Sicherheit (www.bmb.de) und dem Forschungszentrum Jülich GmbH als Projektträger www.ptj.de/klimaschutzinitiative-kommunen.  

Weitere Informationen zu der Nationalen Klimaschutzinitiative finden Sie auf der Seite des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und nukleare Sicherheit (BMUB) unter www.klimaschutz.de und auf der Seite des Projektträgers Jülich unter www.ptj.de/klimaschutzinititative-kommunen.

Eine weitere Zuwendung wird durch das Land Rheinland-Pfalz gewährt. Das Ministerium für Umwelt, Energie, Ernährung und Forsten unterstützt das Projekt "Integriertes Klimaschutzkonzept" im Rahmen der Energieinfrastrukturförderung.


INTEGRIERTES KLIMASCHUTZKONZEPT DER VG HERMESKEIL

Ziele und Wirkungen des Projektes:

CO2-Ausstoß reduzieren

Vorhandene Potenziale zur Minderung von Treibhausgas-Emissionen sowie zur Steigerung der Energieeffiziens und zum Ausbau von Erneuerbaren Energien aufdecken und erschließen

Umsetzbare Maßnahmen entwickeln, Prioritäten feststellen, Effekte der einzelnen Maßnahmen für den     Klimaschutz benennen und die Umsetzung vorbereiten

Relevante Akteure sowie die BürgerInnen vor Ort von Beginn an in den Prozess der Konzepterstellung mit einbeziehen, so dass eine breite Akzeptanz und Unterstützung der Konzepterstellung von allen mitgetragen wird

Festlegen von kurz- (bis drei Jahre), mittel- (bis sieben Jahre) und langfristige (mehr als sieben Jahre) Zielen und Maßnahmen zur Minderung der THG-Emissionen


UNTERSTÜTZUNG, BERATUNG, FÖRDERUNG

Energieverbrauch – wo stehe ich?

Auf dem Weg zu weniger Energieverbrauch und –kosten und somit mehr Klimaschutz steht immer die Frage „Wo stehe ich?“:

Ob Strom‑ oder Wärmebedarf, Online-Portale wie co2online, können einen ersten, schnellen Anhaltspunkt liefern.

Energiespar-check


WER KANN MICH BERATEN?

Ob Hauseigentümer oder Mieter, ob Neubau oder Bestandsobjekt…sie haben Fragen zum Thema Energie in ihrem Haushalt, z.B. zu Themen wie Wärmedämmung, Heizungsanlagen oder Photovoltaik.

Die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz bietet kostenlose energetische Erstberatungen für Interessierte nach Anmeldung per Telefon oder auch in einer ihrer lokalen Beratungsstellen an.

Energietelefon: 0800 60 75 600

WEITERE INFOS

Weiterhin besteht die Möglichkeit einer direkten Kurzberatung bei sich vor Ort, z.B. einem Basischeck.

„Nach einem etwa einstündigen Termin bei Ihnen zu Hause wissen Sie alles über Ihren Strom- und Wärmeverbrauch, Ihre Geräteausstattung und über einfache Sparmöglichkeiten.“

EINSTIEG IN DIE ENERGIEBERATUNG

Einen Gesamtüberblick über das Portfolio und Angebote der Verbraucherzentrale finden Sie  hier.


WELCHE FÖRDERMÖGLICHKEITEN GIBT ES?

Die Fördermittellandschaft ist extrem vielfältig, da kann man schon einmal den Überblick verlieren. Verschiedene Portale und Unterstützer bieten Abhilfe.

Die Bundesanstalt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BaFA) fördert den Bereich Energie maßgeblich durch die Gewährung von Zuschüssen. Aktuelle Themen (Stand Dezember 2020) sind Elektromobilität (z.B. Erwerb von E-Autos), Heizen mit erneuerbaren Energien (z.B. Tausch einer alten Ölheizung und Einbau einer neuen, mit Biomasse befeuerten Heizung) oder die allgemeine Heizungsoptimierung (z.B. Austausch von Pumpen).

BaFA - Überblick

BaFA - Förderwegweiser

Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) bietet finanzielle Unterstützung (hauptsächlich in Form von zinsgünstigen Krediten oder Tilgungszuschüssen) in den Bereichen Neubau, energetische Sanierung oder Umbau sowie Nutzung erneuerbarer Energien.

KfW – Förderwegweiser

Die Energieagentur Rheinland-Pfalz bietet mit ihrem Fördermittelkompass einen breiten und individuellen Überblick über Fördermöglichkeiten von EU, Bund, Länder, Kommunen oder sogar Unternehmen zu den Themen Gebäude und Mobilität:

Fördermittelkompass

Unter dem Motto „Deutschland macht’s effizient“ bietet das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BmWi) Hilfen zum Thema Energieeffizienz an.



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