Goldene Stunde
GEISFELD

Die Ortsgemeinde  Geisfeld, 883 noch „Gaurici campus“ (Feld des Gaugerich) genannt, beheimatet heute rund 500 Einwohner. Damals dem Stift St. Paulin Trier gehörend, hat Geisfeld in seiner heutigen Kirche aus den Jahren 1753/54 ein Kleinod der Baugeschichte. Barockmeister Balthasar Neumann zeichnete den Plan, den die Wittgensteiner Bauherren allerdings aus Kostengründen reduzierten. Turm und Sakristei einer weit älteren Kirche wurden in den Neubau einbezogen.

Geisfeld Ortsansicht

NATUR UND FREIZEIT

Hoch über dem Dhrontal gelegen, ist das Landschaftsbild rund um die Ortsgemeinde Geisfeld von Wäldern und Wiesen geprägt. Gut ausgebaute Wanderwege und die Traumschleife „Königsfeldschleife“ laden zur Erkundung der am Rande des Naturparks Saar-Hunsrück gelegenen Landschaft ein. Sehenswert ist auch die Pfarrkirche Rosenkranzkönigin aus den Jahren 1753/54, die ein Kleinod der Baugeschichte hat. Der berühmte Baumeister Balthasar Neumann zeichnete unter dem Datum vom 07.01.1753 einen Plan für die neue Geisfelder Kirche. Obwohl der Plan des Baumeisters Balthasar Neumann in manchem nicht durchgeführt wurde, kann man doch die Grundkonzeption der Kirche als von Balthasar Neumann stammend bezeichnen.


LEBEN IN GEISFELD

Bürgerhaus Geisfeld
Bürgerhaus in Geisfeld

Neben einem wunderbaren Landschaftsbild bieten sich den Bürgerinnen und Bürgern im Ort zahlreiche örtliche Einrichtungen zur Nutzung an. Das Bürgerhaus, die Grillhütte und der am Dorfrand gelegene Sportplatz bieten die Möglichkeit sowohl Freizeitaktivitäten, als auch private Veranstaltungen vor Ort durchzuführen. Darüber hinaus dienen die Einrichtungen der Ortsgemeinde auch den zahlreichen örtlichen Vereinen als Treffpunkt. 


WAPPEN

Wappenbeschreibung

Unter gestürzter und gekürzter silberner Spitze, darin eine rote Rose mit goldenem Samen und grünen Kelchblättern, in Grün ein oberhalbes, aus dem unteren Schildrand kommendes goldenes Rad, überhöht von einer goldenen Krone.

Wappenerklärung
Geisfeld zählt im Kurfürstentum Trier zum Amt Grimburg. Raugraf Georg von Stolzenburg hat ”Geursvelt” 1330 als Lehen des Erzstifts Trier. Kirche und Güter kommen dann an die Herrschaft Neumagen, die im 15. Jh. den Vögten von Hunolstein und später den Grafen von Sayn-Wittgenstein gehörte. Grundherren waren die Grafen von Dhronecken. (Fabricius, II, S. 124).
Im Distrikt ”Königsfeld” liegen mehrere kleine Gruppen Hügelgräber der vorchristlichen Hunsrück-Eifel-Kultur. Wackenroder berichtet in Kdm. Kreis Trier, S.128, von 9 Brandgräbern des 1. Jh. auf dem ”Königsfeld”. In der Bevölkerung geht die Sage, auf dem Königsfeld liege eine goldene Kutsche vergraben, beim Morgengrauen könne sie ein Hahn herausscharren.
Drei aufgefundene, mit Bronzegeschirr ausgestattete Gräber und ein Streitwagengrab bestätigen den historischen Kern der Sage. Sie sind zugleich Hinweis auf den Distriktsnamen ”Königsfeld”.
Der untere Schildteil mit goldenem oberhalben Rad und Krone ist Hinweis auf die Sage der vergrabenen goldenen Kutsche.
Die Rose in der gestürzten Spitze steht in den kurtrierischen Farben als Sinnbild der Gottesmutter Maria, die bereits 1569 als Patronin des Ortes genannt ist (de Lorenzi I, S. 258).


STATISTISCHE DATEN

Infos des Statistischen Landesamtes RLP zur Ortsgemeinde Geisfeld



ORTSBÜRGERMEISTER


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SATZUNGEN UND BENUTZUNGSORDNUNGEN

Ortsgemeinderat GEISFELD

BAUGRUNDSTÜCKE