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CORONA - INFOS FÜR UNTERNEHMEN

ÜBERBRÜCKUNGSHILFE III

Mit der Überbrückungshilfe III werden Unternehmen, Soloselbständige und Freiberufliche aller Branchen mit einem Jahresumsatz bis zu 750 Millionen Euro unterstützt (Grenze entfällt für von Schließungsanordnungen auf Grundlage eines Bund-Länder-Beschlusses betroffene Unternehmen des Einzelhandels, der Veranstaltungs- und Kulturbranche, der Hotellerie, der Gastronomie und der Pyrotechnikbranche sowie für Unternehmen des Großhandels und der Reisebranche). Freiberufler sowie gemeinnützige Unternehmen und Organisationen, die zwischen November 2020 und Juni 2021 Umsatzeinbußen von mindestens 30 Prozent verzeichnen mussten, erhalten Fixkostenzuschüsse. Je nach Höhe des Umsatzeinbruches werden 40 Prozent, 60 Prozent oder 90 Prozent der Fixkosten erstattet - maximal aber 1,5 Millionen Euro (3 Millionen Euro für Verbundunternehmen).

Die Antragstellung erfolgt über prüfende Dritte.
Die Antragsfrist endet am 31. August 2021.

Weitere Informationen finden Sie unter folgendem Link: https://www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de/UBH/Redaktion/DE/Artikel/ueberbrueckungshilfe-iii.html

NEUSTARTHILFE

Mit der Neustarthilfe werden Soloselbständige und kleine Kapitalgesellschaften unterstützt, deren wirtschaftliche Tätigkeit im Förderzeitraum 1. Januar bis 30. Juni 2021 Corona-bedingt eingeschränkt ist, die aber nur geringe betriebliche Fixkosten haben und für welche die Fixkostenerstattung im Rahmen der Überbrückungshilfe III daher nicht in Frage kommt. Alternativ zur Überbrückungshilfe III können Sie einmalig die Neustarthilfe von bis zu 7.500 Euro (bzw. im Falle von Kapitalgesellschaften mit mehreren Gesellschaftern bis zu 30.000 Euro) beantragen. Die Förderhöhe beträgt 50 Prozent eines sechsmonatigen Referenzumsatzes, der auf Basis des Jahresumsatzes 2019 berechnet wird. Haben die Soloselbständigen bzw. die Kapitalgesellschaften im Förderzeitraum Januar bis Juni 2021 Umsatzeinbußen von über 60 Prozent zu verzeichnen, dürfen sie die Neustarthilfe in voller Höhe behalten. Andernfalls ist die Neustarthilfe (anteilig) zurückzuzahlen.

Eine gleichzeitige Antragstellung für eine Fixkostenerstattung im Rahmen der Überbrückungshilfe III ist nicht möglich. Soloselbständige können den Antrag direkt oder über einen prüfenden Dritten stellen. Soloselbständige mit Personengesellschaft oder Kapitalgesellschaften müssen den Antrag über einen prüfenden Dritten stellen. Die Auszahlung der Neustarthilfe erfolgt in der Regel wenige Tage nach Antragstellung.

Die Antragsfrist endet am 31. August 2021.

Weitere Informationen finden Sie unter folgendem Link: https://www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de/UBH/Redaktion/DE/Artikel/neustarthilfe.html

AUSSERORDENTLICHE HILFEN

Neu hinzu kommen wird die „Außerordentliche Wirtschaftshilfe“:

Mit den Beschlüssen zu einem Teil-Lockdown im November 2020 haben Bundeskanzlerin und Länderchefs auch eine sogenannte „außerordentliche Wirtschaftshilfe“ für die betroffenen Branchen vereinbart. 

Das sind nach aktuellem Stand vom 29.10.2020 die Eckpunkte:

  • Für die von den temporären Schließungen erfassten Unternehmen, Betriebe, Selbständige, Vereine und Einrichtungen wird der Bund eine außerordentliche Wirtschaftshilfe gewähren, um sie für finanzielle Ausfälle zu entschädigen. 
  • Der Erstattungsbetrag beträgt 75 Prozent des entsprechenden Umsatzes des Vorjahresmonats für Unternehmen bis 50 Mitarbeiter, womit die Fixkosten des Unternehmens pauschaliert werden.
  • Die Prozentsätze für größere Unternehmen werden nach Maßgabe der Obergrenzen der einschlägigen beihilferechtlichen Vorgaben ermittelt.
  • Die Finanzhilfe wird ein Finanzvolumen von bis zu 10 Milliarden haben.
  • Der Bund wird Hilfsmaßnahmen für Unternehmen verlängern und die Konditionen für die hauptbetroffenen Wirtschaftsbereiche verbessern (Überbrückungshilfe III). Dies betrifft zum Beispiel den Bereich der Kultur- und Veranstaltungswirtschaft und die Soloselbständigen.
  • Außerdem wird der KfW-Schnellkredit für Unternehmen mit weniger als 10 Beschäftigten geöffnet und angepasst. 

Weitere Informationen und einen konkreten Zeitplan, gibt es – Stand heute – noch nicht. Sobald uns aktuellere Informationen vorliegen, leiten wir Ihnen diese umgehend weiter.


ÜBERBRÜCKUNGSHILFEPROGRAMM STARTET

Die Bundesregierung hat am 12. Juni Eckpunkte für eine „Überbrückungshilfe Corona“ beschlossen. Bund und Länder setzen das Programm gemeinsam um. Es richtet sich an kleine und mittlere Unternehmen, die im April und Mai Umsatzrückgänge im Jahresvergleich von über 60 Prozent erfahren haben und zudem in den Monaten Juni, Juli und August 2020 voraussichtliche Umsatzrückgänge von mindestens 40% gegenüber dem Vorjahresmonat erleiden. Nähere Einzelheiten zu den Fördervoraussetzungen und zu den Förderkonditionen finden Sie unter www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de.

Bitte beachten Sie: Anträge für die Überbrückungshilfe können ausnahmslos nur über Steuerberater, Wirtschaftsprüfer oder vereidigte Buchprüfer gestellt werden. 


HILFSPROGRAMM FÜR REISEBUSUNTERNEHMEN

Reisebusreisen waren zur Eindämmung der Pandemie von März bis einschließlich Mai bundesweit verboten. Darauf hatten sich Bund und Länder verständigt.

Reisebusunternehmen können ab 24. Juli 2020 Anträge beim Bundesamt für Güterverkehr (BAG) stellen. Mit dem Hilfsprogramm können Vorhalte- und Vorleistungskosten der Reisebusunternehmen, die zwischen dem 17.03.2020 und 30.06.2020 angefallen sind, finanziert werden, d.h. fortlaufende Kosten bestehender Kredit-, Leasing- oder Mietverträge für die Anschaffung moderner Reisebusse (Euro V oder besser) sowie Vorleistungskosten z.B. für Reisekataloge oder Werbeanzeigen. Der Bund stellt insgesamt 170 Millionen Euro bereit.

Eckpunkte der Finanzierungsregelung des Bundes:

  • Anträge können elektronisch bis zum 30.09.2020 beim BAG gestellt werden. Die Antragsformulare können ab dem 24.07.2020 auf der Internetseite des BAG heruntergeladen werden: www.bag.bund.de
  • Bewilligungsbehörde ist das Bundesamt für Güterverkehr (BAG).
  • Die Hilfen werden als nicht rückzahlbare Zuschüsse in Form von Billigkeitsleistungen gewährt.
  • Ausgleichbar sind sogenannte Vorhaltekosten. Das sind fortlaufende Tilgungs- oder Leasingraten für die Anschaffung der Reisebusse vor der Corona-Pandemie sowie „Vorleistungskosten“ z.B. für Reisekataloge oder Werbeanzeigen.
  • Berücksichtigt werden neue oder gebrauchte Busse mit der Schadstoffklasse Euro V oder besser.
  • Der Höchstbetrag liegt bei 26.334 Euro pro Bus. Doppelförderungen sind mit Blick auf andere COVID-19-bedingte Unterstützungsleistungen ausgeschlossen.

KONJUNKTURPAKET VOM 3. JUNI 2020

Das Konjunkturpaket vom 3. Juni 2020 enthält unter anderem Überbrückungshilfen in Form von Zuschüssen für besonders betroffene kleine und mittlere Unternehmen, die für die Monate Juni bis August gewährt werden.

Interessant für alle Ausbildungsbetriebe ist insbesondere Punkt 30 des Konjunkturpakets:

Ausbildungsbetriebe, die sich weiterhin stark für die Fachkräftesicherung engagieren, erhalten Prämien. 

Daneben enthält das Paket viele weitere Punkte wie die Senkung der Mehrwertsteuer bis Ende des Jahres und weitere steuerliche Maßnahmen.


SOFORTMASSNAHMEN UM DIE WIRTSCHAFT ZU STÄRKEN

CORONA-SOFORTHILFE: Anträge können ab sofort gestellt werden!

Die Bundesregierung hat ein Zuschussprogramm für Solo-Selbstständige und Kleinunternehmen beschlossen. Antragsberechtigt sind von der Corona-Krise in ihrer Existenz bedrohte Soloselbstständige, Angehörige der Freien Berufe und kleine Unternehmen einschließlich Unternehmen mit landwirtschaftlicher Urproduktion mit bis zu 10 Beschäftigten, die wirtschaftlich und damit dauerhaft am Markt als Unternehmen oder im Haupterwerb als Freiberufler oder Selbstständige tätig sind, und ihre Tätigkeit von einer rheinland-pfälzischen Betriebsstätte oder einem Sitz der Geschäftsführung in Rheinland-Pfalz ausführen, bei einem deutschen Finanzamt angemeldet sind und ihre Waren oder Dienstleistungen bereits vor dem 11. März 2020 angeboten haben und die durch die Corona-Pandemie in wirtschaftliche Schwierigkeiten geraten sind (Existenzbedrohung bzw. Liquiditätsengpass).

Die Forderung „Haupterwerb“ gilt nur für  Soloselbstständige oder Freiberufler. In allen anderen Fällen ist auch eine Förderung bei Nebenerwerb möglich. 

Selbstständige und Unternehmen mit bis zu 5 Beschäftigten:

bis zu 9.000 Euro Zuschuss aus dem Bundesprogramm. 

Unternehmen von 6 bis 10 Beschäftigten: 

bis zu 15.000 Euro Zuschuss aus dem Bundesprogramm. 


ERGÄNZUNGSFONDS des Landes Rheinland-Pfalz zu den Soforthilfen

Das Land Rheinland-Pfalz ergänzt die Bundeszuschüsse mit Sofortdarlehen und erweitert die Soforthilfen auf größere Unternehmen mit bis zu 30 Beschäftigten. Diese werden im Landes-Fonds mit einer kombinierten Zuschuss- und Darlehenskomponente berücksichtigt. 

Selbstständige und Unternehmen bis zu 5 Beschäftigten :
bis zu 9.000 Euro Zuschuss aus dem Bundesprogramm
10.000 Euro Sofortdarlehen des Landes bei Bedarf.
Insgesamt beträgt die Soforthilfe bis zu 19.000 Euro.

Unternehmen von 6 bis 10 Beschäftigten:
bis zu 15.000 Euro Zuschuss aus dem Bundesprogramm
10.000 Euro Sofortdarlehen des Landes bei Bedarf.
Insgesamt beträgt die Soforthilfe bis zu 25.000 Euro.

Unternehmen von 11 bis 30 Beschäftigten:
30.000 Euro Sofortdarlehen des Landes zuzüglich einem Landes-Zuschuss über 30 Prozent der Darlehenssumme.
Insgesamt beträgt die Soforthilfe 39.000 Euro.

Die Sofortdarlehen des Landes haben eine Laufzeit von sechs Jahren und sind bis Ende des Jahres 2021 zins- und tilgungsfrei.

Der Kredit des Landes wird im Hausbankverfahren beantragt. Die Kreditgewährung erfolgt durch die ISB an die Hausbank zur Weiterleitung an den Endkreditnehmer. Die Auszahlung des Kredites erfolgt zu 100 %.  Die gewährten Kreditmittel können unmittelbar nach Erhalt der Förderzusage bis einschließlich 30.11.2020 abgerufen werden. Der Programmzinssatz für den Endkreditnehmenden beträgt 1,00 % p.a. Die Tilgung erfolgt zwischen dem 31.03.2022 und dem 31.03.2026 in 17 gleichhohen vierteljährlichen Raten. Kreditanträge müssen bis spätestens 30.06.2020 bei der ISB eingehen.


KFW-SONDERPROGRAMM FÜR JUNGE UNTERNEHMEN

Wenn Ihr Unternehmen mindestens 3 Jahre am Markt aktiv ist bzw. zwei Jahresabschlüsse vorweisen kann, können Sie einen Kredit für Investitionen und Betriebsmittel beantragen. Dabei übernimmt die KfW einen Teil des Risikos Ihrer Bank. Das erhöht Ihre Chance, eine Kreditzusage zu erhalten. Je nach Unternehmensgröße besteht die Möglichkeit bis zu einer 90%igen Risikoübernahme.

Sie können je Unternehmensgruppe bis zu 1 Mrd. Euro beantragen. Der Kredithöchstbetrag ist begrenzt auf 25% des Jahresumsatzes 2019 oder das Doppelte der Lohnkosten des Unternehmens in 2019 oder den aktuellen Finanzierungsbedarf für die nächsten 18 Monate bei kleinen und mittleren Unternehmen bzw. 12 Monate bei großen Unternehmen oder 50% der Gesamtverschuldung Ihres Unternehmens bei Krediten über 25 Mio. Euro.

Das KfW-Sonderprogramm verfügt über gesenkte Zinssätze: für kleine und mittlere Unternehmen bei 1-1,46 %; für große Unternehmen bei 2-2,12 %. Die Laufzeit der Kredite beläuft sich auf bis zu 5 Jahre mit einem tilgungsfreien Anlaufjahr.


KURZARBEITERGELD

Das Kurzarbeitergeld wird flexibler. Unternehmen können es künftig unter erleichterten Voraussetzungen erhalten. So kann Kurzarbeitergeld unter anderem bereits dann beantragt werden, wenn zehn Prozent der Beschäftigten vom Ausfall betroffen sind. Weitere Informationen erhalten Sie unter folgendem Link: 

https://www.arbeitsagentur.de/unternehmen/finanziell/kurzarbeitergeld-uebersicht-kurzarbeitergeldformen


SOZIALE SICHERUNG

Kleinunternehmer und Soloselbstständige verfügen in aller Regel nicht über eine Arbeitslosenversicherung. Damit ihre Existenz nicht bedroht ist, wird der Zugang nach Leistungen nach dem Sozialgesetzbuch II (SGB II), insbesondere dem Arbeitslosengeld II, vereinfacht. Unter anderem greift hier für sechs Monate eine wesentlich vereinfachte Vermögensprüfung. Aufwendungen für Unterkunft und Heizung werden für die Dauer von sechs Monaten ab Antragsstellung in tatsächlicher Höhe anerkannt. Damit ist der Verbleib in der Wohnung erst einmal gesichert. Die Leistungen werden schnell und unbürokratisch zunächst für sechs Monate gewährt. Die Selbstständigkeit muss wie bisher beim Bezug von Leistungen nicht aufgegeben werden. Um den Kinderzuschlag zu gewähren, werden nicht mehr Einkommensnachweise der letzten sechs Monate vor Antragstellung herangezogen, sondern der Nachweis des aktuellen Einkommens im letzten Monat vor Antragstellung. Damit erhalten auch diejenigen den Kinderzuschlag, die einen plötzlichen Einkommensverlust erlitten haben.

Weitere Informationen erhalten Sie bei der Bundesagentur für Arbeit:

https://www.arbeitsagentur.de/m/corona-grundsicherung/

Oder bei der gebührenfreien Telefon-Hotline unter 0800/4 5555 23.


STEUERSTUNDUNGEN

Die Liquidität von Unternehmen wird durch steuerliche Maßnahmen verbessert. Zu diesem Zweck werden die Stundung von Steuerzahlungen erleichtert, Vorauszahlungen können leichter abgesenkt werden. Auf Vollstreckungen und Säumniszuschläge wird im Zusammenhang mit den Corona-Auswirkungen verzichtet. Weitere Informationen erteilt Ihnen das zuständige Finanzamt.

Antrag auf Steuerstundung:

https://www.lfst-rlp.de/fileadmin/user_upload/Antrag_Stundung_Herbsetzung_Corona.pdf


MIETZAHLUNGEN & KÜNDIGUNGSSCHUTZ

Seit dem 01.04.2020 gilt der besondere Kündigungsschutz von Mietverhältnissen. Kann infolge der Corona-Krise die Miete in den kommenden drei Monaten (01. April 2020 bis 30. Juni 2020) nicht oder nur teilweise gezahlt werden, kann der Vermieter weder die Wohnung noch die gemieteten Gewerberäume wegen Zahlungsverzuges kündigen. Mieterinnen und Mieter haben bis Ende Juni 2022 Zeit, ihre Mietzahlung nachzuholen und müssen bis zu diesem Zeitpunkt keine Kündigung wegen Nicht- oder Teilzahlung der Mieten aus April 2020 bis Juni 2020 fürchten. Sollte sich herausstellen, dass der Zeitraum von April bis Juni 2020 nicht ausreicht, um die wirtschaftlichen Folgen der Krise für Mieter von Wohn- oder Gewerberäumen abzufedern, kann dieser Zeitraum zunächst um weitere drei Monate verlängert werden.

Ein Mieter sollte dem Vermieter mitteilen, wenn er infolge der Corona-Krise zeitweise keine Miete zahlen kann. Er muss dies im Streitfall dem Vermieter auch glaubhaft machen. Zur Glaubhaftmachung kann er sich entsprechender Nachweise, einer Versicherung an Eides Statt oder sonst geeigneter Mittel bedienen. 

Vermieter können bei Mietausfall jedoch Verzugszinsen verlangen. Diese belaufen sich derzeit auf ca. 4%.

Weitere Informationen finden Sie beim Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz unter: 

https://www.bmjv.de/DE/Themen/FokusThemen/Corona/Miete/Corona_Miete_node.html


KFW-SCHNELLKREDITE FÜR DEN MITTELSTAND

Für Anschaffungen (Investitionen) und laufende Kosten (Betriebsmittel) können mittelständische Unternehmen bald den neuen KfW-Schnellkredit beantragen. Der Kredit wird zu 100% abgesichert durch eine Garantie des Bundes.

Das Wichtigste: 

Der Förderkredit wird für Anschaffungen und laufende Kosten für Unternehmen mit 11 bis 249 Mitarbeitern gewährt, die mindestens seit Januar 2019 am Markt sind. Es erfolgt eine 100 %ige Risikoübernahme durch die KFW, es erfolgt keine Risikoprüfung durch Ihre Bank. Der maximale Kreditbetrag beläuft sich auf bis zu 3 Monatsumsätze des Jahres 2019 - Unternehmen mit bis zu 50 Beschäftigten erhalten max. 500.000 Euro und Unternehmen mit mehr als  50 Beschäftigten erhalten max. 800.000 Euro. Der Zinssatz liegt aktuell bei 3,00 % p. a. mit einer Laufzeit von 10 Jahren. Voraussetzung ist, dass das Unternehmen zuletzt eine Gewinn erwirtschaftet hat (entweder 2019 oder im Durchschnitt der vergangenen 3 Jahre). 

Wichtig: Eine Antragstellung erfolgt über die Hausbank. Aktuell ist noch keine Antragstellung möglich.

Weitere Informationen erhalten Sie auf der Homepage der KfW unter:

https://www.kfw.de/KfW-Konzern/Newsroom/Aktuelles/KfW-Corona-Hilfe-Unternehmen.html#detail-1-target


BÜRGSCHAFTEN

Für Unternehmen, die bis zur Krise tragfähige Geschäftsmodelle hatten, können Bürgschaften für Betriebsmittel zur Verfügung gestellt werden. Bis zu einem Betrag von 2,5 Millionen Euro werden diese durch die Bürgschaftsbanken bearbeitet, darüber hinaus sind die Länder beziehungsweise deren Förderinstitute zuständig. Ab einem Bürgschaftsbetrag von 20 Millionen Euro beteiligt sich der Bund in den strukturschwachen Regionen am Bürgschaftsobligo im Verhältnis fünfzig zu fünfzig. Außerhalb dieser Regionen beteiligt sich der Bund an der Absicherung von Betriebsmittelfinanzierungen und Investitionen ab einem Bürgschaftsbedarf von 50 Millionen Euro und mit einer Bürgschaftsquote von bis zu 80 Prozent. Bürgschaften können maximal 80 Prozent des Kreditrisikos abdecken, das heißt, die jeweilige Hausbank muss mindestens 20 Prozent Eigenobligo übernehmen.

Anfragen für Finanzierungsvorhaben bis 2,5 Mio. € können schnell und kostenfrei über das Finanzierungsportal der Bürgschaftsbanken gestellt werden.

Ansonsten über Direktkontakt bei der Bürgschaftsbank Rheinland-Pfalz:

https://www.bb-rlp.de/fuer-banken/corona-krise-foerderhilfen-der-buergschaftsbank/


BERATUNGSFÖRDERUNG FÜR UNTERNEHMEN

Ab sofort können Sie einen Antrag auf Beratungen, die bis zu einem Beratungswert von 4.000 Euro für Corona-betroffene kleine und mittlere Unternehmen einschließlich Freiberufler ohne Eigenanteil gefördert werden, beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) stellen. Ein externer Unternehmensberater kann Ihnen vielfältig Hilfestellung geben, ob Sie neue neue Geschäftsfelder suchen, Ihre Geschäfte umstellen/digitalisieren sollten oder aber auch wie Sie Ihre Liquidität wiederherstellen. 

Neue Inhalte und Ergänzungen für betroffene Unternehmen:

Antragsberechtigt sind Unternehmen, die unter wirtschaftlichen Auswirkungen aufgrund des Coronavirus leiden. Die konkreten Auswirkungen im Zusammenhang mit dem Coronavirus auf den Antragsteller und insbesondere die dagegen zu ergreifenden Maßnahmen und Handlungsempfehlungen sind vom Beratungsunternehmen im Beratungsbericht nachvollziehbar darzustellen. Betroffene Unternehmen müssen kein Informationsgespräch mit einem regionalen Ansprechpartner vor Antragstellung führen. Dementsprechend wird kein Bestätigungsschreiben eines Regionalpartners im Rahmen des Verwendungsnachweises benötigt. Ein freiwilliges Beratungsgespräch im Vorfeld kann dennoch nützlich sein. Die betroffenen Unternehmen erhalten einen Zuschuss in Höhe von 100% der in Rechnung gestellten Beratungskosten, maximal jedoch 4.000 Euro. Zu den Beratungskosten zählen neben dem Honorar auch die Reisekosten sowie Auslagen des Beraters. Ein Stunden- oder Tagessatz für beanspruchte Beratungsleistungen ist nicht vorgegeben.

Der Zuschuss wird vom BAFA als Bewilligungsbehörde direkt auf das Konto des Beratungsunternehmens ausgezahlt. Aufgrund der 100%-Förderung werden die antragsberechtigten Unternehmen von einer Vorfinanzierung der Beratungskosten entlastet.

Es können bis zur Ausschöpfung der maximalen Zuschusshöhe mehrere Beratungen im Rahmen des neuen Kontingents beantragt werden.

Den Antrag zur Beratungsförderung können Sie direkt über das Antragsportal der BAFA einreichen:

https://fms.bafa.de/BafaFrame/unternehmensberatung


EXPORTGARANTIEN

Der Bund übernimmt aktuell auch weiterhin Exportkreditgarantien, die sogenannten Hermesdeckungen, für Exporte nach China beziehungsweise in Coronavirus-Risikogebiete. 

Ansprechpartner für weitergehende Fragen sind die Mandatare des Bundes von der Euler Hermes AG in Hamburg:

Telefon: 040 8834 9000; E-Mail: info@exportkreditgarantien.de


CORONAVIRUS-HOTLINES FÜR UNTERNEHMEN

Hotline des Bundeswirtschaftsministeriums für allgemeine wirtschaftsbezogene Fragen zum Coronavirus:

Telefon: 030 18615 1515

Mo– Fr 9:00 bis 17:00 Uhr

Hotline für Fragen zu Ausnahmegenehmigungen bei der Ausfuhr von Schutzausrüstung:

BAFA-Hotline: 06196 908-1444

E-Mail: schutzausruestung@bafa.bund.de


WEITERE WICHTIGE INFORMATIONEN

Was deutsche Unternehmen konkret beim Thema Coronavirus beachten sollten erklärt der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK).

Weitere Informationen für Unternehmen hat die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) zusammengestellt.

Arbeitsrecht, Home Office, Kurzarbeitergeld? Wichtige Informationen für Beschäftigte gibt es beim Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB).

Fragen und Antworten sowie aktuelle Informationen veröffentlichen auch das Robert Koch-Institut und die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.

Das Auswärtige Amt gibt Reisehinweise und aktuelle Informationen zum Thema Coronavirus.




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